Das klassische Ingenieurbüro, wie wir es kennen, hatte im Laufe der Zeit sehr vielseitige Funktionen. Es kümmert sich um die Berechnung und Dimensionierung von verschiedensten technischen Konstruktionen. Unter anderem werden Fachwerke, Fundamente und Tragwerke berechnet und nach Norm ausgelegt. Dies dient als Grundlage für die weitere Planung und die Durchführung der entsprechenden Konstruktion. Es gibt einige Ingenieurbüros, die sich auf Maschinenbau, Elektrotechnik, Statik und sogar Informatik konzentrieren, doch meist handelt es sich um Ingenieurbüros für Baustatik.

Viele Firmen hatten früher gewisse Verantwortungsbereiche ausgelagert. Nun merken
eben diese Firmen, dass dies als eine wichtige Bindung von Know-How im Unternehmen gesehen werden kann. Ja, sogar als Kernkompetenz wird mittlerweile die Berechnung und Planung in der Baustatik gesehen.

Hat das klassische Ingenieurbüro für Baustatik ausgedient?

Obwohl viele Unternehmen nun die Tätigkeiten des Ingenieurbüros Inhouse durchführen wollen, ist dennoch ein wachsender Trend bemerkbar. Interessant ist, dass die Ingenieurbüros immer größer werden. Ein typisches Ingenieurbüro für Baustatik bestand in den 1960er Jahren noch aus drei bis vier Mitarbeiter. Mittlerweile haben sich hierzu viele Büros zu großen Unternehmen zusammengeschlossen. Die meisten bieten dabei ein internes Schulungsprogramm für Mitarbeiter an. Man versucht die Qualität der Arbeit gleichbleibend zu halten und damit dem Kunden das Argument wegzunehmen, die Tätigkeit des Ingenieurbüros zu verlagern. Gleichzeitig passiert die Kundenbindung auch durch wachsende Ressourcen. Das Ingenieurbüro muss ganz nah am Kunden sein, um zu verstehen wo die Erwartungshaltung liegt. Nur so steigt die Kundenzufriedenheit und damit gehen volle Auftragsbücher einher.

Viel Absicherung durch ein Ingenieurbüro

Ein oftmals unterschätzter Vorteil, wenn man ein Ingenieurbüro wie Ingenieurbüro Jörn Dannapfel VBI Büro für Tragwerksplanung beauftragt ist, dass dieses für die Richtigkeit der Berechnung haftet. Bekommt man eine fertige Berechnung des beauftragten Fachwerks, so muss vom Ingenieurbüro bestätigt werden, dass die Konstruktion nach aktuell gültigen Normen und Standards ausgelegt wurde. Auf das Lastenheft des Kunden folgt ein geprüftes und korrektes Pflichtenheft des Ingenieurbüros. Sollte es ab Fertigstellung des Bauwerks zu Unfällen oder Beschädigungen kommen, die durch die Berechnung ausgeschlossen wurden, so liegt die Haftung beim Berechnungsbüro. Im Umkehrschluss müssen sich Ingenieurbüros rechtlich gut absichern, um ungünstige Fälle zu vermeiden. Die Unfallvermeidung steht natürlich im Vordergrund und damit sind wir wieder bei dem Thema Mitarbeiterschulung angekommen. Diese ist essenziell, um ein Ingenieurbüro betreiben zu können.

Das Ingenieurbüro ist heutzutage meist ein mittelständisches Unternehmen mit einer größeren Mitarbeiteranzahl. Es besitzt Ressourcen sowie eine eigene Kundenakquise. Es wird viel Augenmerk auf Mitarbeiterschulung und Mitarbeiterbindung gelegt. Die Vertriebsmitarbeiter und die Projektmanager sind nahe am Kunden, sie verstehen dessen Anliegen. Ist dies gelungen, liegt es nur noch an den Technikern, den Kundenwunsch bestmöglich und unter Einhaltung gültiger Normen umzusetzen.

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